Was ist eine „Homestead Exemption“, und für wen lohnt sie sich?
Viele Bundesstaaten gewähren Eigentümern, die ihr Haus selbst bewohnen, einen Freibetrag auf die Grundsteuer – die sogenannte Homestead Exemption. Sie gilt nicht automatisch, sondern muss in der Regel aktiv beantragt werden.
Was sie bewirkt
• Ein Teil des Immobilienwerts wird bei der Berechnung der Grundsteuer nicht berücksichtigt, wodurch die jährliche Steuerlast sinkt
• In manchen Bundesstaaten, etwa Texas, begrenzt sie zusätzlich, wie stark der steuerlich angesetzte Wert pro Jahr steigen darf
• Für bestimmte Gruppen, etwa ältere Eigentümer oder Menschen mit Behinderung, gibt es oft zusätzliche Freibeträge
Wer sie bekommt
Voraussetzung ist fast immer, dass es sich um den Hauptwohnsitz handelt. Ferienhäuser und vermietete Immobilien sind ausgeschlossen. Der Antrag wird bei der örtlichen Bewertungsstelle gestellt, meist mit einem Nachweis des Wohnsitzes, etwa einem Führerschein mit der neuen Adresse.
Praktischer Rat
Den Antrag sollte man direkt nach dem Einzug stellen, weil Fristen und Stichtage gelten. Wer ihn vergisst, zahlt unter Umständen ein ganzes Jahr lang mehr Grundsteuer als nötig.