Welche Fallstricke gibt es bei Online-Registrierungen, die eine US-Adresse oder -Telefonnummer voraussetzen?
Viele amerikanische Online-Dienste setzen bei der Registrierung wie selbstverständlich eine gültige US-Adresse und US-Telefonnummer voraus – für Neuankömmlinge in der Übergangsphase eine reale Hürde.
Typische Stolperfallen
• Formulare akzeptieren oft ausschließlich amerikanische Postleitzahlen-Formate (5-stellig), was die Nutzung mit einer noch deutschen Adresse unmöglich macht
• Manche Registrierungsprozesse verlangen zur Verifizierung zwingend eine SMS an eine US-Nummer, die vor Erhalt der eigenen amerikanischen SIM-Karte noch nicht existiert
• Zahlungsformulare lehnen teils ausländische Kreditkarten ab, selbst wenn die Karte grundsätzlich international einsetzbar wäre
Praktischer Rat
• Für Dienste, die erst nach der eigentlichen Ankunft wirklich gebraucht werden, die Registrierung bewusst erst nach Erhalt der eigenen US-Adresse und US-Telefonnummer angehen, statt sich frühzeitig zu frustrieren
• Bei zwingend benötigten Diensten vor der Ankunft im Zweifel den direkten Kundenservice kontaktieren, ob eine Übergangslösung möglich ist
Diese Hürden lösen sich in aller Regel von selbst, sobald die eigene US-Adresse und Telefonnummer feststehen – bis dahin lohnt sich etwas Geduld statt Frustration über einzelne blockierte Formulare.