Wie bereitet man sich sinnvoll auf eine Hurrikan-Saison an der Golfküste vor?
Wer sich in einer von Hurrikanen betroffenen Region an der texanischen Golfküste niederlässt, sollte sich mit den grundlegenden Vorbereitungsmaßnahmen vertraut machen, die dort für die lokale Bevölkerung ganz selbstverständlicher Teil des Jahresrhythmus sind.
Die Hurrikan-Saison im Überblick
Die offizielle atlantische Hurrikan-Saison läuft grob von Juni bis November, mit einem statistischen Höhepunkt meist im August und September. In dieser Zeit sollte man erhöhte Aufmerksamkeit für Wetterwarnungen einplanen, auch wenn nicht jede Saison gleich stark ausfällt.
Grundlegende Vorbereitungsmaßnahmen
• Ein eigener Notfallvorrat mit haltbaren Lebensmitteln, Wasser (Richtwert: mehrere Liter pro Person und Tag für mindestens mehrere Tage), Taschenlampen, Batterien und wichtigen Medikamenten
• Ein klarer, im Vorfeld mit der ganzen Familie besprochener Evakuierungsplan, inklusive festgelegter Route und Zielort außerhalb der Gefahrenzone
• Wichtige Dokumente (Pässe, Versicherungsunterlagen, wichtige Urkunden) griffbereit und wasserdicht verpackt an einem festen Ort aufbewahren
• Rechtzeitige Kenntnis der eigenen Evakuierungszone (Evacuation Zone), die von der lokalen Behörde ausgewiesen wird, sowie der jeweils angeordneten Evakuierungsstufen
Versicherungscheck nicht vergessen
Es lohnt sich, vor Beginn der Saison aktiv zu prüfen, ob die eigene Hausratsversicherung tatsächlich Sturm- und insbesondere Überflutungsschäden abdeckt – Überflutungsschutz ist in den USA häufig eine separate, eigenständige Versicherung (Flood Insurance) und nicht automatisch Teil der Standard-Hausversicherung.
In der lokalen Bevölkerung sind diese Vorbereitungen ganz normaler Alltag, kein Grund zur Beunruhigung – wer sich frühzeitig informiert, geht deutlich entspannter durch die erste eigene Hurrikan-Saison.