Wie findet man als Erwachsener neue Freundschaften außerhalb von Kindern/Schule?
Für Erwachsene ohne den natürlichen sozialen Anknüpfungspunkt über die eigenen Kinder gestaltet sich der Aufbau neuer Freundschaften in einem neuen Land oft schwieriger – mit den richtigen Ansatzpunkten aber gut machbar.
Bewährte Ansatzpunkte
• Regelmäßige, wiederkehrende Aktivitäten (Sportgruppen, Kursangebote, Vereinstreffen) schaffen natürlichere Gelegenheiten für echten Kontakt als einmalige Veranstaltungen
• Der eigene berufliche Kontext bietet oft ungenutztes Potenzial für persönliche Kontakte, die über rein geschäftliche Beziehungen hinausgehen
• Ehrenamtliches oder gemeinschaftliches Engagement in einem Bereich, der einen selbst interessiert, bringt Menschen mit ähnlichen Werten zusammen
Was den Einstieg erleichtert
Amerikanische Umgangsformen sind im ersten Kontakt oft offener und direkter, als man das aus Deutschland gewohnt ist – ein aktives Ansprechen oder Vorschlagen eines gemeinsamen Treffens wird selten als aufdringlich empfunden. Gleichzeitig braucht der Aufbau tieferer Freundschaften auch in den USA Zeit und wiederholten Kontakt, nicht nur einen einzelnen positiven ersten Eindruck.
Praktischer Rat
Wer sich bewusst für regelmäßige, wiederkehrende Aktivitäten statt einmaliger Gelegenheiten entscheidet, baut erfahrungsgemäß schneller belastbare neue Freundschaften auf als über sporadische einzelne Begegnungen.