Coupons sind im amerikanischen Einkaufsalltag deutlich fester verankert und vielfältiger organisiert, als man das aus Deutschland gewohnt ist, wo Rabattmarken eher eine Randerscheinung sind.
Verschiedene Arten von Coupons
• Hersteller-Coupons, die für ein bestimmtes Produkt unabhängig vom gewählten Geschäft gültig sind, oft aus Zeitungsbeilagen oder Hersteller-Websites
• Store-Coupons, die nur bei einem bestimmten Händler gültig sind, häufig über dessen eigene App oder Kundenkarte ausgespielt
• Digitale Coupons, die zunehmend App-basierte Papier-Coupons ersetzen und automatisch beim Bezahlen mit der Kundenkarte verrechnet werden
Wie stark sich Coupons tatsächlich lohnen
Für den durchschnittlichen Alltagseinkauf sind moderate Einsparungen realistisch – der in manchen Medien dargestellte „Extreme Couponing“ mit nahezu kostenlosem Wocheneinkauf ist eine seltene Ausnahme, die erheblichen Zeitaufwand für die Coupon-Sammlung voraussetzt.
Praktischer Rat
Für den unkomplizierten Einstieg lohnt sich vor allem die digitale Coupon-Funktion der ohnehin meist kostenlosen Kundenkarten-Apps der bevorzugten Supermarktkette – deutlich weniger aufwendig als das klassische Sammeln von Papier-Coupons, bei vergleichbarem Nutzen für den normalen Alltagseinkauf.