Wie unterscheidet sich Black Friday/Weihnachtseinkauf vom deutschen Weihnachtsgeschäft?
Black Friday ist ein eigenständiges, sehr ausgeprägtes Shopping-Ereignis direkt im Anschluss an Thanksgiving – ein Format, das es in dieser Intensität und kulturellen Verankerung im deutschen Weihnachtsgeschäft in dieser Form nicht gibt.
Was Black Friday konkret ist
Black Friday findet traditionell am Tag nach Thanksgiving statt und markiert für viele Einzelhändler den symbolischen Startschuss der Weihnachtseinkaufssaison, verbunden mit teils drastischen, zeitlich eng begrenzten Rabattaktionen. In den letzten Jahren hat sich das Ereignis zunehmend auf ein ganzes verlängertes Wochenende bis hin zum sogenannten „Cyber Monday“ für Online-Rabatte ausgeweitet.
Wie sich das vom deutschen Weihnachtsgeschäft unterscheidet
• Das deutsche Weihnachtsgeschäft verteilt sich eher gleichmäßig über die gesamte Adventszeit, ohne einen vergleichbar zugespitzten, einzelnen Hauptrabatt-Tag
• Die Rabatthöhen und die mediale/gesellschaftliche Aufmerksamkeit rund um Black Friday übersteigen die deutsche Weihnachtsrabatt-Kultur deutlich
• Stationärer Einzelhandel in den USA öffnet an diesem Tag traditionell besonders früh, teils bereits mitten in der Nacht, verbunden mit einer eigenen kleinen Kultur des frühmorgendlichen Anstehens vor den Geschäften
Praktischer Rat
• Wer gezielt von den Rabatten profitieren möchte, sollte sich vorab über die konkreten Angebote der gewünschten Händler informieren, da die Zeitfenster mit den größten Rabatten oft eng begrenzt sind
• Nicht jedes beworbene „Rabatt“-Angebot ist tatsächlich ein echter Preisvorteil gegenüber dem sonstigen Jahresdurchschnittspreis – ein kurzer Preisvergleich vor dem Kauf lohnt sich wie bei jeder Rabattaktion
• Cyber Monday (der Montag nach Thanksgiving) eignet sich für alle, die dem Trubel des stationären Andrangs am Black Friday selbst aus dem Weg gehen möchten, aber trotzdem von Rabatten profitieren wollen