Brauche ich unbedingt eine Kreditkarte, oder reicht eine Debitkarte?

Eine Debitkarte reicht im amerikanischen Alltag für vieles nicht aus. Eine Kreditkarte wird in der Praxis fast vorausgesetzt – wer versucht, ganz ohne sie auszukommen, stößt schnell an unerwartete Grenzen.

Wo eine Debitkarte an ihre Grenzen stößt

• Mietwagen: Viele Autovermietungen akzeptieren für die Anmietung ausschließlich Kreditkarten, oder verlangen bei Debitkarten deutlich höhere Kautionen und zusätzliche Bonitätsprüfungen vor Ort

• Hotels: Auch hier wird häufig eine Kreditkarte für die Kaution verlangt, selbst wenn am Ende bar oder per Debitkarte bezahlt wird

• Wohnungsanfragen: Manche Vermieter und Vermittlungsplattformen nutzen Kreditkartendaten zur Identitätsprüfung

• Online-Bestellungen und Abos: Manche Anbieter akzeptieren aus Betrugsschutzgründen keine Debitkarten

Der eigentliche Grund: Kredithistorie statt Zahlungskomfort

Der wichtigste Unterschied liegt aber nicht im Komfort, sondern im Kredit-Score: Nur die Nutzung einer Kreditkarte baut eine US-Kredithistorie auf. Eine Debitkarte greift direkt auf das eigene Kontoguthaben zu und wird von den Auskunfteien nicht als Kreditverhalten gewertet – sie hilft beim Score-Aufbau also überhaupt nicht.

Praktisch bedeutet das: Eine Debitkarte für den Alltag ist sinnvoll und unproblematisch, ersetzt aber nicht die Kreditkarte als Werkzeug für die ersten wichtigen Monate im Land.

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Werden in den USA noch Schecks benutzt?

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Wie baut man als Neuankömmling überhaupt eine Kredithistorie auf?