Werden in den USA noch Schecks benutzt?
Ja – deutlich mehr als in Deutschland, wo Schecks im Alltag praktisch verschwunden sind. Für Neuankömmlinge ist das oft eine echte Überraschung, da man mit dem Konzept „Scheck“ meist nur aus alten Filmen oder von den Großeltern vertraut ist.
Wo Schecks noch üblich sind
• Miete: Viele private Vermieter und kleinere Hausverwaltungen erwarten bis heute einen monatlichen Scheck statt Online-Überweisung
• Handwerker und Dienstleister: Gerade kleinere, lokale Betriebe (Klempner, Gärtner, Reinigungsdienste) rechnen oft per Scheck ab
• Kautionen und größere Einmalzahlungen im privaten Bereich
• Schulen und Vereine: Elternbeiträge, Ausflüge oder Mitgliedsgebühren werden teils noch per Scheck eingesammelt
Wie man an Schecks kommt
Ein US-Girokonto (Checking Account) liefert in der Regel automatisch ein Scheckheft, oder man kann eines kostenlos bei der Bank bestellen. Der Umgang ist einfach: Empfänger, Betrag in Zahlen und in Worten sowie Datum und Unterschrift eintragen – ungewohnt, aber schnell erlernt.
Praktischer Tipp für den Einstieg
Es lohnt sich, gleich bei der Kontoeröffnung nach einem Scheckheft zu fragen und ein paar Schecks griffbereit zu haben, statt erst dann danach zu suchen, wenn der Vermieter am Monatsersten einen erwartet. Digitale Alternativen wie Zelle (direkte Überweisung zwischen US-Bankkonten) setzen sich zwar zunehmend durch, ersetzen den klassischen Scheck aber noch nicht vollständig.