Was deckt eine Gebäudeversicherung (Homeowners Insurance) grundsätzlich ab?
Eine Gebäudeversicherung ist für Hauseigentümer in den USA praktisch unverzichtbar – wer das Haus finanziert, muss sie gegenüber dem Kreditgeber ohnehin nachweisen. Anders als in Deutschland bündelt eine typische Police dabei mehrere Bereiche, die man sonst getrennt versichern würde.
Die üblichen Bausteine
• Das Gebäude selbst sowie Nebengebäude wie Garage oder Zaun
• Der Hausrat, also persönliche Gegenstände im Haus
• Eine Haftpflichtkomponente für Schäden, die Dritten auf dem Grundstück entstehen
• Kosten für eine vorübergehende Unterkunft, wenn das Haus nach einem versicherten Schaden unbewohnbar ist
Was häufig nicht enthalten ist
Überschwemmungsschäden sind in Standardpolicen in aller Regel ausgeschlossen und müssen separat versichert werden. Auch Erdbebenschäden sind meist nicht enthalten. In Küstenregionen kann zudem Sturmschaden gesondert geregelt sein, teils mit eigener Police oder einem eigenen, höheren Selbstbehalt.
Praktischer Rat
Beim Vergleich von Angeboten sollte man nicht nur auf die Prämie schauen, sondern auf die Versicherungssummen, die Selbstbehalte und darauf, ob Schäden zum Neuwert oder zum Zeitwert ersetzt werden. Gerade dieser Unterschied entscheidet im Schadensfall über erhebliche Beträge.