Was ist ein „Background Check“, und wann wird er im Alltag verlangt?

Background Checks – Überprüfungen der eigenen Vorgeschichte – sind im amerikanischen Alltag deutlich verbreiteter als in Deutschland und begegnen einem in mehreren, teils unerwarteten Situationen.

Typische Situationen, in denen ein Background Check verlangt wird

• Bei der Wohnungssuche, oft in Kombination mit der Bonitätsprüfung, als Teil der Bewerbermappe

• Bei vielen Arbeitgebern als fester Bestandteil des Einstellungsprozesses, besonders in bestimmten Branchen

• Für bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten, insbesondere im Umgang mit Kindern

Was ein Background Check typischerweise umfasst

Je nach Zweck und Anbieter können strafrechtliche Vorgeschichte, Kredithistorie, frühere Wohnadressen oder Beschäftigungsnachweise Teil der Prüfung sein. Der genaue Umfang unterscheidet sich stark je nach Anlass – eine Wohnungs-Background-Check prüft in der Regel andere Aspekte als ein arbeitgeberseitiger Check.

Was das für Neuankömmlinge bedeutet

Da ein Background Check häufig auf US-amerikanische Datenbanken zurückgreift, kann eine noch kurze Aufenthaltsdauer in den USA dazu führen, dass wenig oder keine Historie gefunden wird – ähnlich wie bei der fehlenden Kredithistorie. Ein kurzes, ehrliches Erklärungsschreiben zur eigenen Situation kann in solchen Fällen hilfreich sein, um Vermieter oder Arbeitgeber einzuordnen, warum die Historie noch dünn ist.

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