Was ist eine „Security Deposit“ bei der Wohnungssuche und wie viel ist üblich?

Die Security Deposit ist das amerikanische Pendant zur deutschen Mietkaution – mit ein paar wichtigen praktischen Unterschieden im Detail.

Übliche Höhe

Meist entspricht die Kaution einer bis zwei Monatsmieten. Bei fehlender US-Kredithistorie verlangen manche Vermieter eine höhere Kaution als Ausgleich für das aus ihrer Sicht höhere Risiko.

Was mit der Kaution passiert

• Sie wird zu Beginn des Mietverhältnisses hinterlegt, oft zusammen mit der ersten Monatsmiete

• Bei Auszug wird sie unter Abzug dokumentierter Schäden zurückerstattet – normale Abnutzung darf dabei nicht abgezogen werden

• Viele Bundesstaaten schreiben eine Frist vor (oft 14–30 Tage), innerhalb derer der Vermieter die Kaution zurückzahlen oder die Abzüge schriftlich begründen muss

• Einige Bundesstaaten verlangen, dass die Kaution auf einem separaten, teils sogar verzinsten Treuhandkonto verwahrt wird

Worauf man als Mieter achten sollte

• Den Zustand der Wohnung bei Einzug lückenlos fotografisch dokumentieren

• Die genauen Kautionsregeln des jeweiligen Bundesstaats oder der Stadt sind teils sehr unterschiedlich – ein kurzer Blick vorab lohnt sich

• Alle Abzüge bei Auszug schriftlich einfordern, nicht nur mündlich akzeptieren

Da die Regeln je nach Bundesstaat spürbar variieren, lohnt sich bei Unsicherheiten ein Blick in die konkreten Mieterschutzregeln des jeweiligen Staates, bevor man den Mietvertrag unterschreibt.

Zurück
Zurück

Wie unterscheidet sich der Umgang mit Nachbarn von Deutschland?

Weiter
Weiter

Was ist ein „Home Warranty“ und lohnt sich das beim Hauskauf?