Was sind „Closing Costs“ beim Hauskauf?
Neben dem eigentlichen Kaufpreis fallen beim Hauskauf in den USA zahlreiche Nebenkosten an, die unter dem Begriff Closing Costs zusammengefasst werden – sie werden am Tag des Abschlusses fällig und sollten von Anfang an im Budget eingeplant sein.
Was typischerweise dazugehört
• Gebühren des Kreditgebers, etwa für Bearbeitung und Kreditprüfung
• Kosten für Wertgutachten und Hausinspektion, sofern sie nicht schon vorab bezahlt wurden
• Gebühren der Title Company oder des abwickelnden Anwalts sowie die Title Insurance
• Vorauszahlungen für Grundsteuer und Gebäudeversicherung, die auf ein Treuhandkonto fließen
• Gebühren für die Eintragung der Eigentumsübertragung bei der zuständigen Behörde
Wie hoch sie ausfallen
Die Höhe hängt stark vom Bundesstaat, vom Kreditgeber und vom Kaufpreis ab. Als grobe Orientierung werden für Käufer häufig einige Prozent des Kaufpreises genannt. Verbindlich wird es erst mit den offiziellen Kostenaufstellungen, die der Kreditgeber zu festen Zeitpunkten im Prozess vorlegen muss.
Praktischer Rat
Die Kostenaufstellungen des Kreditgebers sollte man Position für Position durchgehen und mit früheren Fassungen vergleichen. Manche Positionen sind verhandelbar, und gelegentlich übernimmt der Verkäufer einen Teil der Closing Costs, wenn das im Kaufvertrag vereinbart wird.