Was sollte man bei Inlandsflügen anders einplanen als in Deutschland?
Inlandsflüge sind in den USA aufgrund der großen Entfernungen ein deutlich alltäglicheres Verkehrsmittel als in Deutschland – mit einigen praktischen Besonderheiten, die man kennen sollte.
Zeitpuffer für Sicherheitskontrollen
Sicherheitskontrollen an großen amerikanischen Flughäfen können, insbesondere zu Stoßzeiten und an großen Feiertagen, deutlich länger dauern als an vielen deutschen Flughäfen. Ein großzügigerer Zeitpuffer vor Abflug ist empfehlenswert, insbesondere ohne ein Vorab-Screening-Programm für schnellere Kontrollen.
Gepäckregelungen unterscheiden sich stark je Airline
• Anders als bei vielen europäischen Fluggesellschaften mit tendenziell einheitlicheren Regelungen variieren Freigepäckmengen und -gebühren zwischen amerikanischen Airlines teils erheblich
• Bei manchen Billiganbietern ist selbst aufgegebenes Gepäck grundsätzlich kostenpflichtig, nicht nur Übergepäck
• Handgepäckgrößen und -regeln sollten vor jedem Flug erneut geprüft werden, statt sich auf Erfahrungswerte einer anderen Airline zu verlassen
Weniger Direktverbindungen abseits der Hauptrouten
Zwischen großen, stark frequentierten Städten gibt es meist gute Direktverbindungen. Bei Strecken abseits dieser Hauptrouten, etwa zwischen zwei mittelgroßen Städten in unterschiedlichen Regionen, ist ein Umstieg über einen der großen Drehkreuz-Flughäfen (Hub) häufig unumgänglich – was die tatsächliche Reisezeit oft deutlich verlängert, verglichen mit der reinen Flugstrecke.
Praktischer Rat
Bei der Buchung eines Inlandsflugs lohnt sich neben dem reinen Ticketpreis immer auch ein Blick auf die konkrete Gepäckpolitik der jeweiligen Airline und die tatsächliche Gesamtreisezeit inklusive möglicher Umstiege – der günstigste Flugpreis ist nicht automatisch die praktischste oder am Ende kostengünstigste Wahl.