Wie funktioniert der Wechsel des Mobilfunkanbieters in den USA?

Der Anbieterwechsel mit Mitnahme der eigenen Rufnummer ist in den USA grundsätzlich möglich und gesetzlich geregelt – der praktische Ablauf unterscheidet sich aber in Details vom deutschen System.

Wie die Rufnummernmitnahme funktioniert

Die eigene Telefonnummer kann beim Wechsel zu einem neuen Anbieter grundsätzlich mitgenommen werden (Number Porting), unabhängig davon, ob es sich um einen Vertrag oder einen Prepaid-Tarif handelt. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel den technischen Ablauf der Portierung.

Was für den Wechsel vorbereitet werden sollte

• Die aktuelle Kontonummer sowie bestimmte Sicherheitsinformationen des bisherigen Anbieters werden für die Portierung meist benötigt

• Der bisherige Vertrag sollte nicht vorschnell gekündigt werden, bevor die Portierung beim neuen Anbieter tatsächlich abgeschlossen ist – sonst kann die Nummer verloren gehen

• Der eigentliche Wechsel dauert in der Regel nur wenige Stunden bis maximal ein bis zwei Werktage

Praktischer Rat

Wer aus einem bestehenden Vertrag mit Restlaufzeit wechseln möchte, sollte vorab die genauen Kündigungsbedingungen und mögliche Restgebühren prüfen – anders als bei manchen deutschen Anbietern sind vorzeitige Ausstiegsgebühren bei US-Verträgen keine Seltenheit.

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