Wie verbreitet ist Telefonwerbung im Geschäftsleben, und wie geht man damit um?
Unaufgeforderte Werbeanrufe im geschäftlichen Kontext – etwa von Dienstleistern, die neue Geschäftskunden gewinnen wollen – sind in den USA verbreiteter, als man das aus dem deutschen B2B-Alltag gewohnt ist.
Wie sich geschäftliche Cold Calls typischerweise gestalten
• Anrufe erfolgen oft direkt und ohne vorherigen Kontakt, mit einem klaren Verkaufsangebot bereits in den ersten Sätzen
• Manche Anbieter recherchieren vorab gezielt Unternehmensdaten, um den Anruf persönlicher wirken zu lassen
Wie man professionell damit umgeht
• Ein klares, aber höfliches Ablehnen ist gesellschaftlich akzeptiert und wird nicht als unhöflich empfunden, auch bei mehrfachen Anrufen desselben Anbieters
• Bei tatsächlich interessanten Angeboten ist eine Bitte um schriftliche Informationen statt einer sofortigen Entscheidung am Telefon ein üblicher, professioneller Weg, um sich Bedenkzeit zu verschaffen
Praktischer Rat
Wer selbst ein Unternehmen aufbaut, sollte sich auf ein gewisses Aufkommen an Werbeanrufen einstellen, sobald die eigene Geschäftsnummer öffentlich auffindbar ist – ein systematischer, kurzer Umgang damit (freundlich, aber knapp ablehnen) spart auf Dauer Zeit gegenüber ausführlichen Gesprächen mit jedem Anrufer.