Wie funktioniert eine "Referral" beim Facharztbesuch?

Eine Referral (Überweisung) ist in vielen amerikanischen Versicherungstarifen eine verpflichtende Voraussetzung, bevor ein Facharztbesuch überhaupt übernommen wird – ein System, das direkt mit der zentralen Rolle des Primary Care Physician zusammenhängt.

Wie das Referral-System funktioniert

• Bei vielen Tarifen (insbesondere HMO-Tarifen) muss zunächst der eigene Primary Care Physician konsultiert werden

• Stellt dieser fest, dass ein Facharzt nötig ist, stellt er eine formelle Überweisung (Referral) aus

• Erst mit dieser Überweisung übernimmt die Versicherung die Kosten für den Facharztbesuch im vollen vereinbarten Umfang

Was ohne Referral passiert

• Ein direkter Facharztbesuch ohne vorherige Überweisung wird bei referral-pflichtigen Tarifen oft gar nicht oder nur zu deutlich höheren Eigenkosten übernommen

• Manche Versicherer lehnen die Kostenübernahme in einem solchen Fall vollständig ab

Wichtige Ausnahme: PPO-Tarife

Nicht jeder Tarif verlangt eine Referral – bei PPO-Tarifen (Preferred Provider Organization) kann man häufig auch ohne Überweisung direkt einen Facharzt im Netzwerk aufsuchen, allerdings meist gegen eine höhere monatliche Prämie als bei referral-pflichtigen HMO-Tarifen. Bei der Wahl des eigenen Versicherungstarifs lohnt sich deshalb ein genauer Blick darauf, ob und wie oft man mit direktem Facharztzugang ohne Umweg über den Hausarzt rechnet.

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Was ist "In-Network" vs. "Out-of-Network" bei der Arztwahl?

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Wie findet man einen Hausarzt/Allgemeinmediziner als Neuankömmling?